Unser Unterbewusstsein steuert rund 95-97% unserer Gedanken, Gefühle und unserer Verhaltensweisen. Der bewusste Teil unseres Verstandes ist entsprechend lediglich für 3-5% verantwortlich. Das bedeutet: Wenn wir dauerhafte Veränderungen in unserem Leben erreichen wollen, müssen wir unser Unterbewusstsein mit ins Boot holen.
Erinnerst du dich daran, wie es war, das erste Mal Fahrrad oder
Auto zu fahren? Alles erforderte höchste Konzentration: Das
Gleichgewicht Halten auf dem Rad, das Schalten der Gänge im
Auto und die vielen Reize im Verkehr - der bewusste Teil
unseres Verstandes war voll ausgelastet.
Diese Konzentration erfordert routiniertes Rad- und Autofahren
heute nicht mehr. Die nötigen Abläufe haben sich in unserem
Unterbewusstsein verankert, sie laufen im Autopilot und kosten
uns nur noch einen minimalen Bruchteil der Energie, die sie
anfangs benötigten.

Genau so funktioniert es auch mit unseren Gefühlen und Gedankenmustern. Wenn wir uns im Alltag besser fühlen wollen, müssen wir unser Unterbewusstsein auf unsere Seite ziehen. Das gelingt, indem wir:
Auch hier müssen wir zunächst bewusst Konzentration und Energie aufwenden, um uns neue Gedankenmuster und Verhaltensweisen anzueignen. Jedoch bilden wir auf diese Art unseren Autopiloten zu unserer besten FreundIn aus, die uns in schwierigen Zeiten die Fahnenstange hält, die an uns glaubt und uns hilft, die beste Version unserer selbst zu sein.
Herausfordernde Situationen, deren Verarbeitung und Bewältigung uns heute noch viel Energie kosten, fühlen sich irgendwann ganz leicht an – so selbstverständlich wie Fahrradfahren.
